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Maschinentyp

Schleifklötze und passendes Schleifpapier

Schleifklötze für die Arbeit von Hand. Das passende Schleifpapier nach Form, Maß und Werkstoff.

  • Schleifpapier

Maschinentyp

So arbeitet dieser Typ

Ein Schleifklotz ist ein fester Block aus Kork, Holz, Gummi oder Kunststoff, um den das Schleifpapier gelegt oder an dem es eingespannt wird. Er verteilt den Handdruck gleichmäßig auf die Papierfläche, damit nicht die Fingerspitzen den Schliff bestimmen. Kork ist elastisch und verhindert, dass das Papier rutscht. Härtere Klötze halten Flächen und Kanten eben.

Ideal, wenn …

  • Sie Kanten brechen oder kleine Fasen anlegen wollen.
  • Sie nach dem Grundieren oder Lackieren zwischenschleifen.
  • Sie kleine bis mittlere Flächen aus Holz oder Metall von Hand glätten.
  • Sie an Profile, Ecken oder Übergänge kommen, an die keine Maschine passt.
  • Sie wenig abtragen und das Gefühl für den Schliff behalten wollen.

Weniger geeignet, wenn …

  • Die Fläche groß ist, etwa eine Tischplatte, eine Tür oder ein Boden. Dort spart eine Maschine viel Zeit.
  • Viel Material oder dicker Altlack abgetragen werden muss.
  • Die Oberfläche gewölbt ist. Ein harter Klotz folgt Rundungen nicht, besser passt ein flexibler Block oder Schleifschwamm.

Diesen Typ nehmen, wenn … Nehmen Sie den Schleifklotz, wenn Sie Kanten, Details oder kleine Flächen kontrolliert von Hand schleifen und das Papier selbst zuschneiden oder umlegen.

Vergleich

Vergleich mit ähnlichen Typen

Schleifklötze oder Handschleifblock?

Schleifklötze, wenn …

  • Sie Kanten, Fasen und Details schleifen.
  • Sie das Papier flexibel zuschneiden und umlegen wollen.
  • Sie ein einfaches, günstiges Werkzeug brauchen.

Handschleifblock, wenn …

  • Sie ebene Flächen gleichmäßig egalisieren wollen.
  • Das Papier fest auf einer größeren Auflage sitzen soll.
  • Sie Papier mit Klett oder Klemmen verwenden möchten.

Schleifklötze oder Maschinenschliff (Exzenterschleifer)?

Schleifklötze, wenn …

  • Sie nur an Kanten oder kleinen Stellen arbeiten.
  • Sie nicht durchschleifen dürfen, etwa bei Furnier oder dünnem Lack.
  • Kein Strom oder kein Staubsauger bereitsteht.

Maschinenschliff (Exzenterschleifer), wenn …

  • Die Fläche groß ist und Zeit zählt.
  • Altlack oder Rohholz zügig abgetragen werden soll.
  • Ein gleichmäßiges Schliffbild auf der ganzen Fläche nötig ist.

An Kanten und Profilen kommen Maschinen oft an ihre Grenze, dort bleibt der Handschliff die genauere Wahl.

Auswahl

Schleifmittel, Form und Maß

Für diesen Bereich gibt es keine Katalogmodelle. Die Auswahl läuft über Schleifmittelart, Form, Maß, Werkstoff und Anwendung.

Anwendung und Schleifmittel

Anwendungen, Werkstoffe und Schleifmittel

Typische Anwendungen

  • Kanten brechen Holz
  • Türkante brechen
  • Holzkante abrunden
  • Tischkante abrunden
  • Zwischenschliff Lack
  • Zwischenschliff Holz
  • Möbel zwischenschleifen
  • Furnier zwischenschleifen

Typische Werkstoffe

  • Holz
  • Beschichtungen
  • Metalle

Passende Schleifmittel

  • FormSchleifpapier als Bogen oder Rolle. Es wird auf die Klotzgröße zugeschnitten und um den Klotz gelegt.
  • MaßEntscheidend ist, dass das Papier die Auflagefläche des Klotzes mit etwas Überstand zum Festhalten abdeckt.
  • Körnung HolzGrob bis P80, mittel P80 bis P120, fein P120 bis P180, Feinschliff ab P240. Immer von grob nach fein arbeiten.
  • ZwischenschliffAuf Lack und Grundierung arbeitet man meist mit feinen Körnungen. Die Angaben des Beschichtungsherstellers gelten vor der Faustregel.
  • Metall und LackNassschleifpapier lässt sich mit einem Gummiklotz trocken oder nass verwenden. Es eignet sich für feine Arbeiten auf harten Oberflächen.

Richtwerte. Die passende Körnung hängt vom Zustand der Oberfläche ab.

Auswahlhilfe

Kurz gesagt und häufige Fragen

Kanten, Details und kleine Flächen: Schleifklotz. Ebene Fläche gleichmäßig von Hand: Handschleifblock. Große Fläche oder viel Abtrag: Maschine, meist Exzenterschleifer oder Handbandschleifer.

Wie lege ich Schleifpapier um einen Schleifklotz?

Das Papier wird auf Klotzbreite zugeschnitten, über die Auflagefläche gelegt und seitlich mit den Fingern gehalten. Wichtig ist, dass es straff sitzt und nicht rutscht.

Welche Körnung nehme ich für Holz?

Als Faustregel gilt: grob bis P80, mittel P80 bis P120, fein P120 bis P180. Für den Feinschliff vor dem Lackieren kommen P240 oder feiner infrage. Springen Sie nicht zu weit zwischen den Stufen.

Kork, Holz oder Gummi: welcher Klotz passt?

Kork ist elastisch und rutscht weniger, deshalb ist er der Standard in der Schreinerei. Harte Holz- oder Kunststoffklötze halten Kanten scharf. Gummi eignet sich für Nassschliff auf Metall und Lack.

Darf ich beim Handschliff quer zur Faser schleifen?

Bei Holz sollten Sie mit der Faser schleifen. Querschliff zerkratzt die Oberfläche und macht es schwer, später eine plane Fläche zu erreichen.